Warum Physiotherapie für den Hund?

Gastbeitrag von Hundephysio im Norden

Unsere Hunde bleiben vor Verletzungen und Einschränkungen im Bewegungsapparat ebenso wenig verschont wie wir Menschen. Sie können uns aber bekanntermaßen nicht erklären, wo genau der Schmerz sitzt und bei welcher Bewegung es weh tut. Sie können genauso an Arthrose, Kreuzbandrissen und Bandscheibenvorfällen erkranken. Die Physiotherapie ergänzt hierbei das tiermedizinische Verfahren.

„Aber der rennt doch noch!“

Hunde sind Meister darin Schmerzen zu verstecken. Wenn es beim Laufen in der Hüfte ‚zwickt‘, sind sie in der Lage dazu mit Veränderungen im Bewegungsmuster die ‚zwickende‘ Hüfte zu kompensieren. Dies führt aber unweigerlich dazu, dass der Hund im Laufe der Zeit vermehrt eine Schonhaltung einnimmt und andere Bereiche mehr belastet. Dadurch können weitere Probleme im Bewegungsapparat entstehen.

„Der läuft schon immer so“

Wie beschrieben können Hunde sehr lange Probleme im Bewegungsapparat kompensieren. Spätestens im Alter ist das Entstehungsrisiko einer Arthrose beim Hund sehr hoch. Dementsprechend macht es Sinn genauer hinzusehen. Hunde sind darauf angewiesen, dass wir als Hundehalter:innen Veränderungen in ihrem Bewegungsablauf wahr und ernst nehmen. Mit Hilfe der Hundephysiotherapie können Hundehalter:innen diesbezüglich geschult werden.

Und wie kann ich mir Physiotherapie beim Hund vorstellen?

Beim ersten Termin wird der Hund im besten Fall ganzheitlich untersucht. Das bedeutet, dass der Hund überall palpiert (abgetastet) wird, Gelenkfunktionen überprüft werden und eine Gangbildanalyse stattfindet. Danach wird aus hundephysiotherapeutischer Sicht mit den ggf. vorliegenden tierärztlichen Befunden entschieden, welche Behandlung und weiteres Prozedere für den Hund sinnvoll ist. Viele Hunde brauchen etwas Zeit, um das nötige Vertrauen zur Therapeutin aufzubauen, oder können sich nicht so lange am Stück konzentrieren. Es ist also gut möglich, dass nicht alles gleich in einer Behandlungseinheit durchgeführt werden kann.
Die therapeutischen Maßnahmen sind genauso unterschiedlich wie die Krankheitsbilder. Sie umfassen z.B. Massagen, Gelenkmobilisation, Bewegungstherapie oder propriozeptive Förderung.

Kann ich auch zur Hundephysiotherapie gehen anstatt zum Tierarzt?

Eine hundephysiotherapeutische Befundung und Behandlung ersetzt niemals einen Besuch in der Tierarztpraxis! Die Hundephysiotherapie stellt immer eine Ergänzung dar. Weitere Vorteile hierbei sind, dass Hundephysiotherapeut:innen sich in der Regel viel Zeit für den Hund nehmen können und die Umgebung entspannter gestaltet ist als in der Tierarztpraxis. Im Notfall und bei sehr akuten Schmerzen muss der Hund dringend immer erst tiermedizinisch versorgt werden.

Hier geht's zur Beratung:

Buch ein Beratungsgespräch oder hole Dir ein Angebot:

Bearbeitungszeit 10-20 min. In 1-3 Werktagen hast Du ein Angebot von mir.

inga@pansenliebe.de

040 38 6464 24 (10-19 Uhr, Mo-Fr)

Zur Kontakt-Seite

Neueste Blogbeiträge

zur Übersicht

Warum Barfberatung

Hilfe bei Durchfall

Welpen richtig barfen

Übergewicht beim Hund

Nassfutter oder Barf?